Berufliches Gymnasium - Fachrichtung Wirtschaft


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Ziel der Ausbildung

Das Ausbildungsziel am Beruflichen Gymnasium ist die Allgemeine Hochschulreife. Dieser höchste deutsche Schulabschluss berechtigt zum Studium an jeder Hochschule, Universität und Fachhochschule. Da der Abschluss nicht fachgebunden ist, können die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums, so wie auch die Absolventen einer Gymnasialen Oberstufe, ein Studium in allen Fachrichtungen aufnehmen.


Perspektiven nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung

Für die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums ergeben sich vielfältige Perspektiven:
Durch den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife qualifizieren sie sich für ein  Studium jeder Fachrichtung an Hochschulen und Fachhochschulen. Durch die im Beruflichen Gymnasium erworbenen Zusatzqualifikationen in der Fachrichtung Wirtschaft wird der Einstieg in Studiengänge mit wirtschaftswissenschaftlichen Anteilen erleichtert.


Der Film zur Einführung in die Schulform Berufliches Gymnasium
 
 
Aber auch die Aufnahme eines Studiums in z.B. sozialwissenschaftlichen, medizinischen, technischen, künstlerischen oder sprachwissenschaftlichen Fächern ist möglich. Absolventen des Beruflichen Gymnasiums haben Vorteile in der Berufsausbildung im kaufmännisch-verwaltenden Bereich, da sie betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse mitbringen. Auch in zahlreichen anderen modernen Ausbildungsberufen profitieren sie von ihren wirtschaftlichen Sachverstand.

Inhalte und Ablauf des Unterrichts

Für den allgemeinbildenden Unterricht im Beruflichen Gymnasium gelten die hessischen Lehrpläne der gymnasialen Oberstufe, für den fachrichtungsbezogenen  Unterricht gelten ebenfalls hessenweit einheitliche Lehrpläne. Genauere Informationen zu den Unterrichtsinhalten in den verschiedenen Fächern können Sie den Lehrplänen entnehmen.
Im ersten Jahr am Beruflichen Gymnasium, also in der Einführungsphase


 (Jahrgangsstufe 11 bzw. 10 für G8-Schüler), werden alle Schülerinnen und Schüler im Klassenverband unterrichtet. Neben den aus der Mittelstufe bekannten allgemeinbildenden Fächern werden die Schülerinnen und Schüler im fachrichtungsbezogenen Unterricht in den Fächern Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung unterrichtet. Da das Fach Wirtschaftslehre obligatorisches Leistungsfach der Fachrichtung Wirtschaft ist, wird es bereits in der Einführungsphase im Umfang von 5 Wochenstunden unterrichtet. 

Für Schülerinnen und Schüler, die in der Mittelstufe bereits vier Jahre lang in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet wurden, besteht im Beruflichen Gymnasium keine Verpflichtung zur Belegung einer zweiten Fremdsprache. Für interessierte Schülerinnen und Schüler besteht allerdings die Möglichkeit, Latein (zum Erwerb des Latinums), Französisch oder Spanisch freiwillig und ohne Einfluss auf die Versetzung fortzuführen. Schülerinnen und Schüler, die in der Mittelstufe zwei Jahre in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet wurden, belegen obligatorischen Unterricht in der Einführungsphase. Wer noch keinen Unterricht in einer zweiten Fremdsprache erhalten hat, belegt ab der Einführungsphase für drei Jahre Kurse in Spanisch oder Französisch.

Im Zeitalter der Globalisierung wird es immer wichtiger, sich in allen Bereichen der Berufs-und Arbeitswelt in Englisch sicher und angemessen auszudrücken. Daher bietet das Berufliche Gymnasium der Theodor-Heuss-Schule interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Fähigkeiten und Kompetenzen in dieser Richtung aufzubauen. Ausgewählte Teilbereiche des Faches Wirtschaftslehre werden bilingual, d.h. in englischer Sprache unterrichtet. Wer in eine der bilingualen Klassen der Einführungsphase aufgenommen werden möchte, sollte gute Kenntnisse der englischen Sprache sowie Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und aktuellen (wirtschafts-) politischen Themen haben.

Da in allen Fächern ein hohes Maß an selbstständigem Lernen erwartet wird, findet in der Einführungsphase ein Methodentraining statt, das von Anfang an dazu beiträgt, dass die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten (weiter-) entwickeln und damit die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen erwerben. Darüber hinaus ermöglichen Feedbackprozesse ein motivierendes Lernklima.

Im zweiten und dritten Jahr, also in der Qualifikationsphase, bleiben in einigen Fächern weiterhin die Kernklassen zusammen. Neben dem obligatorischen Leistungsfach Wirtschaftslehre wählen die Schülerinnen und Schüler nun aus den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Chemie und Physik ein zweites Leistungsfach aus. In der Qualifikationsphase wird nur ein naturwissenschaftliches Fach weitergeführt. Eine Lehrerin oder ein Lehrer eines Leistungskurses übernimmt als Tutorin oder Tutor die Aufgaben einer Klassenlehrerin oder eines Klassenlehrers. Am Ende der Qualifikationsphase nehmen alle Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums an den einheitlichen Prüfungen des Hessischen Landesabiturs teil und erreichen damit den gleichen Abschluss wie Absolventen der Gymnasialen Oberstufe.

Zugangsvoraussetzungen 

Voraussetzung für den Besuch des Beruflichen Gymnasiums ist die Versetzung in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.
Schülerinnen und Schüler aus Realschulen können das Berufliche Gymnasium besuchen, wenn sie über einen sog. qualifizierenden Realschulabschluss verfügen. Schüler mit mittlerem Abschluss können in die Einführungsphase aufgenommen werden, wenn sie von der Klassenkonferenz der abgebenden Schule als geeignet für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe beurteilt wurden. Die Voraussetzungen für den Übergang und die Befürwortung der Klassenkonferenz sind gegeben, wenn
1. die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in der gymnasialen Oberstufe erwarten lassen und
2. die Schülerin oder der Schüler den mittleren Abschluss mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft sowie in den übrigen Fächern gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) erreicht hat.
Für Schülerinnen und Schüler von Integrierten Gesamtschulen, die nicht direkt die Versetzung in die Einführungsphase nachweisen können, gilt im Wesentlichen die oben ausgeführte Regelung für Realschüler. Allerdings sollten Sie Details hinsichtlich der ABC- bzw. EG-Kursniveaus gezielt an der abgebenden Schule erfragen.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Beruflichen Gymnasium erfolgt ca. zwei Wochen nach den Halbjahreszeugnissen durch einen schriftlicher Antrag der Eltern über die Schulleitung der abgebenden Schule. Dort erhalten Sie das Anmeldeformular und die notwendigen Bescheinigungen. Die abgebende Schule leitet dann die Anmeldung direkt an die Theodor-Heuss-Schule weiter.

Weitere Informationen



Wenn Sie weitere Fragen zum Beruflichen Gymnasium, Fachrichtung Wirtschaft haben, dann kontaktieren Sie bitte:

Abteilungsleiter Herr Jan M. Baumann
Studiendirektor

Tel.: 06441 9774-0
E-Mail: jan.baumann@ths-ldk.de
oder vereinbaren Sie gleich einen Gesprächstermin.